Ready4Heat

Wir freuen uns gemeinsam mit der Stadt Weiz das über Interreg Central Europe finanzierte EU-Projekt Ready4Heat umzusetzen!

Hitzefitte Städte und Gemeinden

Die globale Erwärmung geht mit häufigeren und intensiveren Hitzewellen einher. Städte und Gemeinden in Mitteleuropa müssen sich daher besser für solche Hitzephasen rüsten, vielfach fehlen aber noch Strategien dafür.

Hier setzt das Projekt Projekt Ready4Heat an, indem kurzfristige Maßnahmen zum Schutz vor Hitze in vier Pilot-Gemeinden getestet werden, sowie die Einführung kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen in Hitzeschutzplänen verankert werden
ready 4 Heat mit Interreg Logo und Land Steiermark Logo
Ready4Heat-Newsletter-Ankündigung. Schneemann im Vodergrund und im Hintergrund ein Windrad.
Ankündigung des Ready4Heat-Newsletters

Newsletter

Sehen Sie, was in den vergangenen Monaten passiert ist.

Der erste Ready4Heat-Newsletter auf Englisch wurde versandt. Lesen Sie mehr über folgende Themen:

  • Projektbeschreibung
  • Projektteam
  • Pilotstädte und deren geplante Investitionen
  • Train the Trainers-Workshops
  • Stakeholder-Kick-Off-Event
  • Internationale Events

 

Hitze als Folge der Klimakrise in Europa

Die globale Erwärmung geht mit häufigeren und intensiveren Hitzewellen einher. In vielen Teilen Mittel- und Südosteuropas hat die Zahl der Hitzewellentage zwischen 1981 und 2010 um 10-15 Tage pro Jahrzehnt zugenommen. Dieser Trend wird sich fortsetzen verstärken. Auch tropische Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 °C fällt, werden zunehmen.

Mehr heiße Tage und häufigere und länger andauernde Hitzewellen werden zu einem Anstieg der Gesundheitsrisiken für Menschen führen. Die Zahl der hitzebedingten Erkrankungen und Todesfälle wird zunehmen. Während viele Menschen unter Hitzestress leiden, sind bestimmte Personengruppen besonders gefährdet. Dazu gehören ältere und körperlich schwache Menschen, pflegebedürftige und isoliert lebende Menschen, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder, Obdachlose, Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, sowie Menschen, die im Freien arbeiten. Auch wirtschaftliche und soziale Diskriminierung kann Menschen anfälliger für Hitzewellen machen.

 

Städte in Mitteleuropa müssen sich anpassen, aber vielen fehlen Strategien und Aktionspläne, um ihre Bürger:innen vor Hitze zu schützen. Das Projekt Ready4Heat unterstützt sie bei der Einführung erprobter kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen, wobei der Schwerpunkt auf dem dringendsten Problem liegt: häufigere Hitzewellen. Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt daher auf akuten Maßnahmen, die im Falle einer Hitze sofort wirken können. Das Projekt macht auch bewährte Maßnahmen wie Hitzewarnsysteme für die Städte zugänglich und hilft ihnen, diese schnell zu übernehmen.

Vier Projektregionen in Europa

Die vier Projekgemeinden sind:

  • Hajdúböszörmény (Ungarn)
  • Maribor (Slowenien)
  • Weiz (Österreich)
  • Worms (Deutschland)

Die vier Projektgemeinden, sowie ihre technischen Partner, die sich mit Fragen des Klimawandels und der Gesundheit befassen, werden lokale Netzwerke von Interessengruppen aufbauen, um sich gegenseitig zu unterstützen und das Hitzeproblem anzugehen. Außerdem werden sie verschiedene Pilotaktionen durchführen: eine kühlende grüne Stadtinsel (Hajdúböszörmény), eine hölzerne Pergola mit Pflanzen (Maribor), die Kühlung von Räumen über das bestehende Fernwärmesystem (Weiz) und die Einbeziehung von Interessenvertretern aus verschiedenen Stadtvierteln zum Aufbau eines aktiven Netzwerks (Worms).

Drei Männer stehen vor Grünraum und halten ein Plakat hoch
Kick Off Meeting Ready4Heat

PROJEKT KICK-OFF

Die Stadt Weiz alsösterreichische Pilotgemeinde

Wir freuen uns besonders die Stadt Weiz begleiten zu dürfen und gemeinsam Hitzschutzpläne und -maßnahmen für eine resiliente und klimafreundliche Stadt umzusetzen.

Die Stadt Weiz fokussiert sich auf die Kühlung von Räumen über das Fernwärmenetz.

Das Kick-Off Meeting fand am 29. und 30. März in Maribor statt!

Gruppenbild
Ready4Heat Gruppenbild Kick Off in Maribor

Dieses Projekt wird durch das Interreg CENTRAL EUROPE Programm mit Kofinanzierung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt.

  • Projektbudget: 2.040.000€
  • EFRE-Mittel: 1.632.000€
  • Projektlaufzeit: 03.2023 – 02.2026

 

Förder- und Auftraggeber:

Portrait Jaume Vidal

Kontakt

Lic. Jaume Vidal